Mit dem Nobelpreis für Chemie 2010 wurden kürzlich der US-Forscher Richard F. Heck und die beiden Japaner Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki für palladiumkatalysierte Kupplungsreaktionen zur Knüpfung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen („C-C-Kupplung“) ausgezeichnet.
C-C-Kupplungen mittels homogener Palladiumkatalyse dienen heute bereits der Herstellung hochwertiger Organika im industriellen Maßstab: z. B. Biphenylderivate, für spezielle Krebsmedikamente, für Antibiotika oder für Polymere, aus denen organische Leuchtdioden (PLED) bestehen.
Unsere Business Unit Chemical Products beliefert die Industrie seit Jahren als Kerngeschäft mit technisch relevanten und ausgereiften Palladiumkatalysatoren oder deren Precursoren.
Für den wachsenden Markt der Homogenkatalyse hat Heraeus frühzeitig in modernste Anlagen und Kapazitäten zur Herstellung dieser sogenannten „Organometallverbindungen“ investiert.
Es sind hochkomplexe Verbindungen wie beispielsweise
Dichloro[1,1'-ferrocenylbis(diphenylphosphan)]palladium(II)-Dichlormethan,
die als Homogenkatalysatoren für hoch selektive C-C-Kupplungen, z. B. von Grignard-Reagenzien mit Vinyl- bzw. Arylhalogeniden, eingesetzt werden.
Ein wesentlicher Vorteil gegenüber herkömmlicher Palladiumkatalyse ist, dass bei dieser innovativen chemischen Synthese kaum Nebenprodukte anfallen.
Heraeus ist Ihr Partner für die Kupplungskatalyse!
Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Ihr Heraeus-Team